WIT-HMI
WIT-HMIs bestechen durch Einfachheit, Individualität und durchdachte Visualisierung. Basierend auf über 10-jähriger Erfahrung im Automatisierungs- und Windows-Umfeld haben wir das WIT-HMI Framework für High-End HMI-Anwendungen entwickelt.
Preisvorteil
Mit dem WIT-HMI Framework können HMIs für Ihre Bedürfnisse schnell erstellt werden. Dafür gibt es folgende Optionen:
- Wir erstellen die HMI-Anwendung für Sie; es fallen keine Extra-Lizenzkosten z. B. pro Maschine an.
Individuelle Anpassungen können natürlich von Ihren Entwicklern vorgenommen werden.
- Sie machen die Anpassungen am WIT-HMI Framework und erstellen so Ihre HMI-Anwendung.
Erweiterbarkeit
Die Idee eine HMI-Anwendung schnell erstellen zu können und trotzdem der Individualität keine Grenzen zu setzen, wird durch das Plug-In Konzept und den zahlreichen Framework-Schnittstellen ermöglicht. Das WIT-HMI-Framework ist auf Basis der Microsoft Frameworks .Net 4.0 und WPF entwickelt worden und somit zukunftssicher.
Einzigartiges Benutzererlebnis
Dank der verwendeten Microsoft-Technologie WPF enthält das WIT-HMI Framework viele Oberflächen-Features für HMIs der nächsten Generation. Die Bedienoberfläche berücksichtigt die Anforderungen für die Touchscreen- Benutzung, wie z. B. das Vergrößern von Sichten ohne Qualitätsverluste für eine komfortable Eingabe.
Mit nur vier Wunschfarben definieren Sie das Aussehen der Bedienoberfläche gemäß Ihrem Cooperate Identity.
Von der Idee zur Realisierung
Konfiguration mit XML-Dateien
Mit Hilfe von XML-Dateien konfigurieren Sie ohne auch nur eine Code-Zeile zu schreiben bereits eine HMI-Anwendung für die
Prozess-Automatisierung.
Eine Rezeptur wird in drei Schritten konfiguriert:
1. Parametergruppen und Parameter einer Rezeptur beschreiben
2. Beschreiben, wie die Parameter auf die Steuerung zu laden sind
3. Beschreiben, wie die Parameter auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen
High-Level-Anpassungen mit Microsoft .NET 4.0
Das WIT-HMI Framework legt viele Schnittstellen offen, so dass eine Vielzahl von Anpassungen durch das „Einklinken“ von .NET-Komponenten in die WIT-HMI-Laufzeitumgebung möglich ist.
Leistungsstarke Funktionalität
Rezepturverwaltung
In der Rezepturverwaltung werden die Maschinenparameter strukturiert und übersichtlich visualisiert. Die Rezepturverwaltung enthält Features wie:
- Mehrere Rezeptur-Ablagen mit unterschiedlichen Speicherzielen; z.B. Dateisystem oder Datenbank
- Offline-Erstellung einer Rezeptur oder direkt über Touchscreen
- Import/Export von Rezepturen
- Versionskontrolle: Wird eine Rezeptur verändert, dann wird automatisch eine neue Version generiert und mit Kommentar, Zeitstempel und Bearbeiter versehen.
- Rezeptur-Ablage als „freigegeben“ markieren
Prozess-Visualisierung
Die Prozess-Visualisierung ist in verschiedenen Ansichten möglich.

Standardansicht:
In der Standard-Ansicht werden die Aktualwerte tabellarisch neben dem zugehörigen Rezeptur-Parameter (Sollwert) angezeigt.
Diagramm-Ansicht:
In der Diagramm-Ansicht werden die gewünschten Aktualwerte in einem Zeit-Diagramm angezeigt. Die aufgezeichneten Prozessdaten können am Prozessende in eine XML-Datei oder in ein Excel-Dokument gespeichert werden. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn der Ingenieur die besten Rezeptur-Parameter anhand von Testläufen ermitteln möchte.
Grafik-Ansicht:
Falls gewünscht, lässt sich auch ein maschinen-spezifisiches Bild integrieren, das dann die wichtigsten Aktualwerte und Prozessmeldungen enthält.
Audit Trail
Standardmäßig werden nach einem Prozesslauf alle Prozessdaten wie Rezeptur-Parameter, Prozess-Ergebnis und Benutzer wahlweise in ein Excel- oder XML-Dokument abgelegt. Dank der offengelegten ProcessDataManager- Komponente kann diese Aufgabe auch von einem Plug-In abgenommen werden, das entsprechende Datenbank-Einträge nach dem Prozesslauf vornimmt.
Die Dokumentation lässt sich zusätzlich auf einen Drucker ausgeben.
Protokoll
Wichtige Maschinen-Aktivitäten wie Prozess-Start, Prozess-Ende, Einloggen, Ausloggen und Alarme werden bereits vom Basissystem im Protokoll erfasst. Maschinenspezifische Ereignisse sind konfigurierbar und werden so dem Protokoll hinzugefügt.
Alarme, Warnungen und eine Alarmhistorie werden zusätzlich in separaten Ansichten verwaltet.
Kurze Enwicklungs- und Inbetriebnahmezeiten
Eine WIT-HMI-Anwendung lässt sich vor der „live“-Inbetriebnahme in einem Simulator-Modus testen. Durch das Bereitstellen einer Simulator-Konfigurationsdatei sind dynamische Tests möglich – Variablenänderungen können so simuliert und visualisiert werden.
Eine Debugging-Leiste steht außerdem zur Verfügung für Variablen-Zugriffe, Trace-Ausgaben und für die Simulator-Bedienung.
Desktop-, Touchscreen-, Simulator-Modus
Die WIT-HMI-Anwendung kann standardmäßig in diversen Modi gestartet werden.
Touchsceen-Modus:
Die Anwendung benutzt den kompletten Bildschirm (Standard-Anwendungsfall). Für Texteingaben wird eine virtuelle Tastatur angezeigt.
Desktop-Modus:
Die Anwendung wird als normale Windows-Anwendung mit Fenster-Rahmen gestartet. Der Modus ist besonders geeignet, wenn aufgezeichnete Werte direkt in Excel visualisiert werden müssen oder das Bedienpersonal vom Desktop- PC oder Laptop aus die Maschine überwachen soll.
Simulator-Modus:
Die Anwendung wird auf dem PC gestartet und erlaubt das Starten von simulierten Maschinenaktionen wie z. B. Prozessstart, Not-Aus oder auch das Starten einer Referenzfahrt. Dieser Modus ist für Ihr Vertriebspersonal besonders sinnvoll – auch ohne Maschine lassen sich die Maschinen-Features präsentieren.
Benutzerverwaltung und Zugriffskontrolle
Das WIT-HMI Framework unterstützt eine Benutzerverwaltung. Benutzer sind sogenannten Benutzer-Rollen zugeordnet; die einzelnen Benutzer-Rollen können in ihren Funktionen eingeschränkt werden. Die Operator-Rolle wird beispielsweise so konfiguriert, dass nur freigegebene Rezepturen geladen und nicht verändert werden können.
Mehrsprachigkeit
Ihre HMI-Anwendung lässt sich sehr einfach ohne Programmier-Aufwand für mehrere Sprachen erweitern. Lediglich der Übersetzungsaufwand ist erforderlich; die Unterstützung mehrerer Sprachen ist im WIT-HMI Framework integriert.
Einfache Bedienung und Visualisierung
Bediener von WIT-HMIs bewerten die Oberfläche als „intuitiv und übersichtlich“. WIT-HMI ist optimiert für die Prozess-Automatisierung mit vielen Parametern.
Durch die Strukturierung der Rezeptur-Parameter erhalten Sie eine übersichtliche Prozess-Visualisierung, die dennoch eine angenehme Touch-Bedienbarkeit erlaubt.
Installation einer WIT-HMI-Anwendung
Für die Ausführung einer WIT-HMI-Anwendung ist die von Microsoft bereitgestellte .NET 4.0 Laufzeit-Umgebung notwendig. Eine WIT-HMI-Anwendung lässt sich dann durch einfaches Kopieren auf den Zielrechner installieren (copy deployment).
Anpassen durch Konfigurieren
Sowohl Texte und Rezeptur-Parameter als auch die Visualisierung eines Parameters lassen sich durch Änderungen in den jeweiligen Konfigurationsdateien anpassen. Ein Kompilieren ist dabei nicht erforderlich, da die Änderungen direkt in der WIT-HMI-Laufzeitumgebung erfolgen.
Offenheit
WIT-HMI integriert sich in Ihre Unternehmens-IT
Dank des Plug-In-Konzepts und der zahlreichen offengelegten Schnittstellen des WIT-HMIs ist es möglich, mit unternehmensweiten Systemen wie ERP-, AP- und MES-Systemen z. B. via SQL oder WebServices zu kommunizieren. Die Kommunikation kann nach einem Prozesslauf oder auch nach einem Ereignis (z. B. Alarm) erfolgen. Dadurch ist beispielsweise eine Überwachung und Qualitätssicherung des Prozesses in Echtzeit mit einem MES-System gewährleistet.
Schnittstelle zu externen Rezeptur-Ablagen
Standardmäßig werden Rezepturen in XML-Dateien abgespeichert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, externe Rezepturen in das HMI zu integrieren. Denkbar wäre, dass ein Planungssystem oder zugehöriger Adapter die erforderlichen Rezepturen in eine Rezeptur-Datenbank schreibt. Diese neu verfügbaren Rezepturen können dann vom Bedienpersonal auf dem HMI für den nächsten Prozesslauf ausgewählt werden.
Flexibles Oberflächen-Layout
Das Basis-Layout enthält einen frei definierbaren Bereich, in dem die gewählte Ansicht angezeigt wird. Der restliche Bereich kann nach Belieben angepasst werden; dafür existieren eine Reihe vordefinierter Elemente.
Kommunikation mit der Hardware
Die Schnittstelle zu den SPS-Geräten ist auf Übertragungs-Geschwindigkeit optimiert und erlaubt so eine effiziente Kommunikation. Treiber für Siemens S7, Jetter, Modbus… sind bereits vorhanden. SPS-Variablen werden in einer Variablen-Liste eingetragen und können bei Bedarf einer SPS-Treiber-Instanz zugeordnet werden.
Somit ist auch ohne OPC-Server-Einsatz die Kommunikation mit mehreren SPS-Geräten gleichzeitig möglich.